AMA in Zeiten von Corona – ein Blogbeitrag von Lucas

Hallo, ich bin Lucas. Ich bin 18 Jahre alt und ich erzähle euch mal etwas darüber wie die Vorbereitungsphase und die Zeit in den Niederlanden in unserem Projekt war und wie es gerade mit Corona weiter geht.

Vorbereitungszeit:

Kennengelernt habe ich das Projekt in einer anderen Maßnahme des Jobcenters, bei der das Projekt vorgestellt wurde. Ich wurde spontan zu einem Vortrag gebeten, wo ich auch sofort Interesse hatte teilzunehmen.

Brückenbau Die erste Woche in der Vorbereitungszeit war ganz locker. Ich habe da schon die ersten beiden anderen kennengelernt. Wir haben viele Spiele zum Kennenlernen gespielt und im Laufe der Zeit Motivationsschreiben verfasst und unsere Bewerbungsunterlagen erstellt. Besonders gut gefallen hat mir das Werwolf Spiel, ein Rollenspiel bei dem man über Kommunikation in der Gruppe jede Runde einen töten und/oder die Werwölfe identifizieren muss. Die Interaktion und die Diskussion machen am meisten Spaß. Am Schluss der Vorbereitungszeit kam René Schillings, unser Kooperationspartner aus den Niederlanden, zu uns, um mit uns über die verfügbaren Praktikumsplätze zu reden. Da konnten wir Wünsche äußern und mussten uns Plan A, B und C überlegen. Plan B und C waren als Notpraktikumsplätze gedacht, falls Plan A nicht funktioniert. Ich wollte gerne in einer KFZ Werkstatt arbeiten und habe diesen Platz auch bekommen. Nach 6 Wochen ging es dann in die Niederlande.

Zeit in den Niederlanden:

Die Ankunft in den Niederlanden war ganz gut, wir haben uns schnell gut zurecht gefunden und die Zimmer wurden uns zugeteilt. Es gab 50/50 Einzel- und Doppelzimmer und ich habe ein Einzelzimmer bekommen. Mein Zimmer hat mir gut gefallen. Am ersten Tag startete der Sprachkurs. Er war nicht so stressig wie gedacht. Die Lehrerin hat mit uns sogar gekocht und Filme auf Niederländisch geguckt. Der kostenlose Kakao im Soziogebäude, wo der Sprachkurs stattfand, war nach 3 Tagen leer, weil er echt gut war. In der zweiten Woche waren die Kennenlerngespräche in den Betrieben. Ich war vorher ein bisschen nervös, aber der Chef hat mich gut aufgenommen und kennengelernt. Ich habe sogar ein bisschen Niederländisch mit ihm gesprochen. In der dritten Woche sollte das Praktikum los gehen, aber leider wurde es abgebrochen und wir mussten nachhause fahren, weil die Lage mit Corona nicht so übersichtlich war. Manche Betriebe haben auch schon abgesagt, dass wegen Corona keiner dort anfangen kann.

Koffer im Auto – Rückreise

Leider war der Aufenthalt in den Niederlanden so schneller zuende als gedacht, der Kontakt wurde aber gehalten. Wöchentlich telefonieren wir und machen Aufgaben, die uns gegeben werden. Manchmal treffen wir uns zum Spazieren gehen. Die Aufgaben sind zum Zeitvertreib, wie Sudoku oder Kochtag oder zum Nachdenken, wie Fragen zur Berufsfindung.

Ich hoffe, dass wir bald weitermachen, nochmal von vorne starten und das Praktikum machen können.

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